Kuba: Schwarze-Bohnen-Suppe


Unser Aufenthalt in Portugal scheint ewig her, unsere Fahrt über den Atlantischen Ozean war lang und stürmisch. Nun aber sind wir im Paradies angekommen. Sonne, Strand, Palmen - herzlich Willkommen in Kuba!




Das Rezept ist für 6 Portionen ausgelegt und ihr braucht:

450 g getrocknete schwarze Bohnen
2 Lorbeerblätter

175 ml Olivenöl
2 rote Paprikaschoten, entkernt und gehackt
2 große weiße Zwiebeln
8 Knoblauchzehen, gehackt
2 EL Oregano
1,5 EL Kreuzkümmel, gemahlen
Meersalz

1 EL Zucker
1 EL Sherryessig
2  EL trockener Sherry
1 rote Zwiebel, fein geschnitten, zum Garnieren
15 g frischen Koriander, zum Garnieren

Zu den Zutaten:

Die meisten Zutaten hatte ich im Haus - bis auf Bohnen, Kreuzkümmel, Sherryessig und Koriander. Bohnen und Sherryessig fand ich im großen, gut sortierten Biomarkt in der Innenstadt. Kreuzkümmel fand ich gemahlen im normalen Supermarkt, nur für den Koriander hätte ich vermutlich noch einmal eine weitere Fahrt machen müssen und habe ihn daher durch etwas gemahlene Koriandersamen ersetzt.

Generell muss ich sagen, dass ich alle Zutaten halbiert habe und nur drei Portionen gekocht habe.

Die Zubereitung :

Auch für dieses Rezept braucht man etwas mehr Zeit, da es einige Vorbereitungen erfordert.

Die schwarzen Bohnen muss man, wenn man keine aus der Dose nimmt, einweichen. Auf meinen Bohnen waren 12 Stunden als Zeit angegeben, daran habe ich mich großzügig gehalten.

Nach dem Einweichen die Bohnen abgießen und mit 4l Wasser und den Lorbeerblättern in einem großen Topf aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze rund 2 Stunden weich kochen. Dabei gelegentlich umrühren.



Währenddessen das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Paprika und die Zwiebeln darin andünsten, bis sie weich sind. Dann Knoblauch, Oregano, Kreuzkümmel und 1,5 EL Salz hinzufügen und alles noch einmal 2 Minuten dünsten. Etwas abkühlen lassen und mit einem Pürierstab oder in einem Mixer zu einer weichen Paste pürieren, das sogenannte Sofrito.



Wenn die Bohnen gar sind, Sofrito und Zucker unterrühren und 20-30 Minuten einköcheln lassen. Essig und Sherry hinzugeben und mit Salz abschmecken. Eventuell kann es auch etwas mehr Essig und Sherry sein - je nach Geschmack!

Die Suppe mit roten Zwiebeln und Koriander dekorieren und servieren.

Zum Rezept: 

Das Rezept ist gut verständlich und lässt keine Fragen offen.

Das Ergebnis:


Eine ganz dicke, cremige Suppe. Ich mag Bohnen sehr gerne und so gefällt mir diese Bohnensuppe ebenfalls gut. Die Bohnen waren bei mir noch fast ein bisschen zu fest, sie hätten also vermutlich ein wenig länger kochen können. Ich fand die Suppe sehr schön aromatisch, durch den Sherryessig, den Sherry und den vielen Knoblauch; mein Freund hingegen hatte sie sich noch kräftiger vorgestellt.

Bei uns gab es zu der Suppe ein Zwiebelbaguette und pikante Rindwürstchen.



Für mich ist es eine sehr wohltuende, intensive Suppe, die sowohl an wärmeren Tagen wie diesen gut tut, die ich mir aber auch sehr gut für den Herbst und Winter vorstellen kann!

Lasst uns nun ein bisschen die Beine hochlegen, einen Cocktail in der Hängematte schlürfen und uns im Schatten erholen, bevor die Reise weitergeht!


Eure


Anmerkung: Dieses Rezept stammt aus dem Buch "Eine kulinarische Weltreise - 225 köstliche Rezepte" (vollständige bibliographische Angaben > hier <, man findet es im Kapitel "Hülsenfrüchte" auf Seite 112).



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